mut - modernes uni tanztheater
mut - modernes uni tanztheater

 

 

 

MEISTER UND MARGARITA

Tanz- u. Theaterperformance

frei nach Michail Bulgakow

 


Aufführungen am

Theater an der Uni Regensburg

Sa. 20. / So. 21. / Mo. 22. / Di. 23. Mai 2017

 

 

Bereits einenTag nach der letzten Aufführung fuhr ein Teil der Tanztheatergruppe mut nach Dresden und folgte damit einer Einladung zum studentischen Theatfestival "Quergespielt - wie verdreht ihr die Bühne?". Am Freitag, den 26. Mai 2017 stellte mut dort einem hochinteressiertem Publikum seine neueste Produktion vor und erhielt dabei viel Zuspruch.

 

 

 


PLATZMOMENTE

Tanz- und Theaterperformance

 

Eigenproduktion von mut 
 

 

Aufführungen 13./ 14./ 15. Juli 2016
Theater der Universität Regensburg


 

Die Inszenierung ist ein wenig von einem Stück ohne Worte  („Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“), des Autors Peter Handke inspiriert, was sich jedoch nur auf den Ort, an dem das Stück stattfindet, bezieht.  Ein Platz in irgendeiner Stadt.

Ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, jedoch viel häufiger anonym aneinander vorbeigehen, verfangen im  Automatismus des Tages.

Der Zuschauer wähnt sich in einem Café, auf einer Bank oder an einem Fenster, von wo aus er das Geschehen und Kommen und Gehen

von außen betrachtet

Um das Alltägliche legt sich der Rahmen der Bühne. Er wird zum Besonderen, der Blick fokussiert sich auf bestimmte Ausschnitte und Aspekte. Ganz schnell wird das Alltägliche zum Skurrilen.

Ein Bildertheater ohne herkömmliche Bezügen oder Handlungsstränge. Keine durchgehende Geschichte, vielmehr Fragmente unseres Lebens, die so oder ähnlich überall geschehen, denen wir vielerorts täglich begegnen.

Momentaufnahmen vom Leben vorbeigehender, vorbeieilender und verweilender Menschen auf einem Platz, der sich dadurch in einem permanenten Wandel befindet. Szenerien verdichten sich in Momenten. Kleine Geschichten werden erzählt, Träume deuten sich an, Auseinandersetzungen, und Gedanken werden sichtbar.

 

 

elements of life
Tanz- und Theaterperformance

 

Eigenproduktion von  mut 

 

Aufführungen 7. Juli 2015, 8. Juli 2015 und 9. Juli 2015
Theater der Universität Regensburg


elements of life ist die inzwischen 5. Produktion der Uni Tanztheatergruppe mut, die von der Regensburger Choreographin Elisabeth Herrmann geleitet wird.

 

Die Performance basiert überwiegend auf Gedichte und Texte, die von den DarstellerInnen ausgesucht wurden und sind sozusagen

direkt aus dem Leben gegriffen.

Auch Fragen nach dem persönlichen „Lebensmotto“ spiegeln sich darin wider.

Ein buntes Kaleidoskop, als ob man durch viele Leben fährt, wobei sich kleine Ausschnitte schlagschattenartig erhellen.

Es entstehen skurrile und groteske Situationen. Kaleidoskopartige Szenen von Dingen, die uns im Leben wichtig sind, die uns beeindrucken, leiten und prägen und immer wieder begegnen: Stress, Ausgrenzung, Lebensfreude, Alter, um nur einige von ihnen zu nennen.

 

game ever
Tanz- und Theaterperformance


Aufführungen 29. u. 30. November / 01. und 02. Dezember 2014
Theater der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut
 

Fortuna – die Glücksgöttin verliebt sich in den spielsüchtigen Victor. Doch dieser kann das transzendente Wesen nicht wahrnehmen.
Im Gegensatzzum Barmann des Casinos, der mit der Göttin Freundschaft schließt. Die beiden „Unwahrgenommenen“ wandeln in einem Mikrokosmos, der nur aus Suchenden besteht – Drama und Komik durchdringen sich.

In einem Mix aus klassischem Theater und modernem Tanz entfaltet sich das Stück der 2010 gegründeten studentischen Theatergruppe unter Leitung der Choreographin Elisabeth Herrmann.

Es vereinen sich Witz und Sozialkritik. Ein wenig typisch für mut, das sich in den letzten Inszenierungen mit der Einsamkeit in sozialen Netzwerken (,,add me") und der Überforderung des Einzelnen in einer starr funktionierenden Umwelt (,,Woyzeck'') auseinander gesetzt hat.
 

 Fotos Olga Merck

Foto Olga Merck
Foto Olga Merck
Foto Olga Merck

add me
Tanz- und Theaterperformance


Aufführungen 05. / 06. / 07. / 08. Juni 2013

Theater an der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut

 

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es bietet uns eine neue, blitzschnelle Kommunikationsform und eine weltweite Vernetzung von Individuen. Und so zieht sich ein Beziehungsnetz über die Erdkugel, das gleichzeitig höchste Anonymität und tiefste Intimität schafft.

Es klingelt, blinkt, piept und quäkt, denn wir wollen immer auf dem Laufenden sein, nichts verpassen. Doch glücklicherweise gibt es da ja facebook, twitter, icq und Co..

Im Mittelpunkt der eigenproduzierten Theater- und Tanzperformance "add me" stehen soziale Netzwerke, unter der Leitung der Choreographin Elisabeth Herrmann und des Regisseurs Witalij Schmidt.

 

Nach den erfolgreichen Inszenierungen „Spiegel“ (2011) und „Woyzeck“ (2012) bricht mut in seinem neuen Stück bewusst Genrengrenzen und fügt verschiedene Elemente aus zeitgenössischem Tanz, Sprechtheater, Performance- und Lichtkunst zusammen.

 

Fotos Olga Merck

Woyzeck
Literarische Tanzperformanc
e

frei nach Georg Büchner

Aufführungen 20. bis 23. Juni 2012
Theater an der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut

Stell dir vor: Du wanderst immerfort auf schmalem Grat. 
Von den Seiten blicken dir entblößte Gesichter entgegen, 
zu Fratzen verzerrt. Das Kleid, das du trägst, ist verschlissen; 
unter seinen abgetragenen Schichten glänzt Verwestes hervor. 

Was würdest du wählen: Kampf, Flucht oder Tod?“

Maries Wunsch nach Anerkennung und ihr Traum von
einem besseren Leben gipfeln in innerer Zerrissenheit. 
Von Maries schwierigen Seiten überfordert und 
von der Umwelt verlacht, verliert der Außenseiter 
Woyzeck immer mehr den Halt und muss erfahren, 
was es heißt, „Staub, Sand, Dreck“ zu sein...


                                                                            (Anna Pohl)
 

Mensch! Du bist geschaffen aus Staub, Sand, Dreck. Willst du mehr sein als Staub, Sand, Dreck?

Das Weib is heiss, heiss!

Woyzeck, Er sieht immer so verhetzt aus!

Mädel, mach's Ladel zu 's kommt e Zigeunerbu, führt dich an deiner Hand fort ins Zigeunerland...

 

Der Platz ist verflucht...

Die Natur ist aus, wenn die Welt so finster wird...

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