mut - modernes uni tanztheater
mut - modernes uni tanztheater

 

„Das Alice Projekt“ - Tanz- u. Theaterperformance  

Premiere: Montag, 14.Mai 2018, 20.00 Uhr
Theater an der Universität Regensburg

Weitere Vorstellungen:
15.Mai 2018 / 16.Mai 2018 /17.Mai 2018
20.00 Uhr

 

Die neue Produktion von mut - modernes uni tanztheater ist nur in sofern eine Reminiszenz an das bekannte Stück „Alice im Wunderland", als dass sich eine junge Frau plötzlich und unerwartet in einer anderen Welt wiederfindet.


Eine Studentin mit Namen Alice gerät in den Bannkreis eines seltsamen Fahrstuhls, der eigentlich ganz gewöhnlich scheint und doch anders ist. Kaum hat sie das Innere betreten - oder wurde hingezogen? - geht die Fahrt abwärts. Der Fahrstuhl gerät zur Transformations-Zone, der Alice in eine andere Welt bringt.


Eine sehr restriktive, diktatorische Welt, beherrscht von seltsamen "Über-Wesen", die ähnlich wie die grauen Männer in Momo, alles und jeden im Blick haben und überwachen.
Ebenso sind dort Zeitabläufe nach unserer Vorstellung nicht konstant. „Wir haben schon länger auf dich gewartet. Länger nach unserer Zeit, die jedoch anders als eure verläuft, weil unsere Welt anderen Gesetzen unterliegt. Doch wenn auch unsere Zeit langsamer als eure vergeht, scheint es uns nicht so".


Bewegt die Zeit sich wirklich nur in eine Richtung oder gibt es einen weiteren Zeitenstrom der sich genau entgegengesetzt bewegt?
Vielleicht ist es die Gegenwart in der sie sich treffen. (Wenn die Vergangenheit in die Zukunft rast und die Zukunft in die Vergangenheit, so ist es die Gegenwart in der sie sich begegnen.)


Sie trifft dort ihr Spiegel-Ich und beide merken, dass sie ohne die andere nicht sich selbst sind, erst mit der anderen Hälfte vollkommen werden. Alleine fühlen sie sich so, als würde etwas fehlen. Treffen beide Persönlichkeiten aufeinander, spüren sie die starke Bindung zwischen ihnen. Keine romantische Liebe, sondern eher ein Gefühl von Einheit und Seelenverwandtschaft.

 

Die Vorstellung von vielen Welten ist schon sehr alt und hat die Menschen immer wieder bewegt. Und auch die Idee von unseren vielen Doppelgängern, die irgendwo in fernsten Weiten oder ganz nah bei uns existieren sollen, zu denen entweder gar keine oder eine enge quantenphysikalische Verbindung bestehen soll.

 

Tatsächlich glauben heute immer mehr Physiker, dass es nicht nur ein All, sondern viele Universen gibt, und dass all diese Universen eine unüberschaubare Vielfalt fremder Weltenbilden, vergleichbar mit einem grenzenlosen Meer mit unzähligen bewohnten und unbewohnten Inseln.
Und manche vermuten, tiefgehende innere Verbindungen und Beziehungen zwischen diesen Welten - ein Bezugsgeflecht von dem Erde und Menschen ein Teil sind.

 

 

mut - modernes uni tanztheater

zeigte  am 14. April 2018, 20.00 Uhr, bei

 

HIER = JETZT 2018

Plattform für zeitgenössischen Tanz
München, Schwere Reiter

 

Auszüge seiner neuesten Produktion "Das Alice Projekt"

 

 

 

MEISTER UND MARGARITA

Tanz- u. Theaterperformance

frei nach Michail Bulgakow

 

Aufführungen am

Theater an der Uni Regensburg

Sa. 20. / So. 21. / Mo. 22. / Di. 23. Mai 2017

 

 

Bereits einenTag nach der letzten Aufführung fuhr ein Teil der Tanztheatergruppe mut nach Dresden und folgte damit einer Einladung zum studentischen Theatfestival "Quergespielt - wie verdreht ihr die Bühne?". Am Freitag, den 26. Mai 2017 stellte mut dort einem hochinteressiertem Publikum seine neueste Produktion vor und erhielt dabei viel Zuspruch.

 

 


PLATZMOMENTE

Tanz- und Theaterperformance

 

Eigenproduktion von mut 
 

 

Aufführungen 13./ 14./ 15. Juli 2016
Theater der Universität Regensburg


 

Die Inszenierung ist ein wenig von einem Stück ohne Worte  („Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“), des Autors Peter Handke inspiriert, was sich jedoch nur auf den Ort, an dem das Stück stattfindet, bezieht.  Ein Platz in irgendeiner Stadt.

Ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, jedoch viel häufiger anonym aneinander vorbeigehen, verfangen im  Automatismus des Tages.

Der Zuschauer wähnt sich in einem Café, auf einer Bank oder an einem Fenster, von wo aus er das Geschehen und Kommen und Gehen

von außen betrachtet

Um das Alltägliche legt sich der Rahmen der Bühne. Er wird zum Besonderen, der Blick fokussiert sich auf bestimmte Ausschnitte und Aspekte. Ganz schnell wird das Alltägliche zum Skurrilen.

Ein Bildertheater ohne herkömmliche Bezügen oder Handlungsstränge. Keine durchgehende Geschichte, vielmehr Fragmente unseres Lebens, die so oder ähnlich überall geschehen, denen wir vielerorts täglich begegnen.

Momentaufnahmen vom Leben vorbeigehender, vorbeieilender und verweilender Menschen auf einem Platz, der sich dadurch in einem permanenten Wandel befindet. Szenerien verdichten sich in Momenten. Kleine Geschichten werden erzählt, Träume deuten sich an, Auseinandersetzungen, und Gedanken werden sichtbar.

 

 

elements of life
Tanz- und Theaterperformance

 

Eigenproduktion von  mut 

 

Aufführungen 7. Juli 2015, 8. Juli 2015 und 9. Juli 2015
Theater der Universität Regensburg


elements of life ist die inzwischen 5. Produktion der Uni Tanztheatergruppe mut, die von der Regensburger Choreographin Elisabeth Herrmann geleitet wird.

 

Die Performance basiert überwiegend auf Gedichte und Texte, die von den DarstellerInnen ausgesucht wurden und sind sozusagen

direkt aus dem Leben gegriffen.

Auch Fragen nach dem persönlichen „Lebensmotto“ spiegeln sich darin wider.

Ein buntes Kaleidoskop, als ob man durch viele Leben fährt, wobei sich kleine Ausschnitte schlagschattenartig erhellen.

Es entstehen skurrile und groteske Situationen. Kaleidoskopartige Szenen von Dingen, die uns im Leben wichtig sind, die uns beeindrucken, leiten und prägen und immer wieder begegnen: Stress, Ausgrenzung, Lebensfreude, Alter, um nur einige von ihnen zu nennen.

 

game ever
Tanz- und Theaterperformance


Aufführungen 29. u. 30. November / 01. und 02. Dezember 2014
Theater der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut
 

Fortuna – die Glücksgöttin verliebt sich in den spielsüchtigen Victor. Doch dieser kann das transzendente Wesen nicht wahrnehmen.
Im Gegensatzzum Barmann des Casinos, der mit der Göttin Freundschaft schließt. Die beiden „Unwahrgenommenen“ wandeln in einem Mikrokosmos, der nur aus Suchenden besteht – Drama und Komik durchdringen sich.

In einem Mix aus klassischem Theater und modernem Tanz entfaltet sich das Stück der 2010 gegründeten studentischen Theatergruppe unter Leitung der Choreographin Elisabeth Herrmann.

Es vereinen sich Witz und Sozialkritik. Ein wenig typisch für mut, das sich in den letzten Inszenierungen mit der Einsamkeit in sozialen Netzwerken (,,add me") und der Überforderung des Einzelnen in einer starr funktionierenden Umwelt (,,Woyzeck'') auseinander gesetzt hat.
 

 Fotos Olga Merck

Foto Olga Merck
Foto Olga Merck
Foto Olga Merck

add me
Tanz- und Theaterperformance


Aufführungen 05. / 06. / 07. / 08. Juni 2013

Theater an der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut

 

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es bietet uns eine neue, blitzschnelle Kommunikationsform und eine weltweite Vernetzung von Individuen. Und so zieht sich ein Beziehungsnetz über die Erdkugel, das gleichzeitig höchste Anonymität und tiefste Intimität schafft.

Es klingelt, blinkt, piept und quäkt, denn wir wollen immer auf dem Laufenden sein, nichts verpassen. Doch glücklicherweise gibt es da ja facebook, twitter, icq und Co..

Im Mittelpunkt der eigenproduzierten Theater- und Tanzperformance "add me" stehen soziale Netzwerke, unter der Leitung der Choreographin Elisabeth Herrmann und des Regisseurs Witalij Schmidt.

 

Nach den erfolgreichen Inszenierungen „Spiegel“ (2011) und „Woyzeck“ (2012) bricht mut in seinem neuen Stück bewusst Genrengrenzen und fügt verschiedene Elemente aus zeitgenössischem Tanz, Sprechtheater, Performance- und Lichtkunst zusammen.

 

Fotos Olga Merck

Woyzeck
Literarische Tanzperformanc
e

frei nach Georg Büchner

Aufführungen 20. bis 23. Juni 2012
Theater an der Universität Regensburg


Eigenproduktion von mut

Stell dir vor: Du wanderst immerfort auf schmalem Grat. 
Von den Seiten blicken dir entblößte Gesichter entgegen, 
zu Fratzen verzerrt. Das Kleid, das du trägst, ist verschlissen; 
unter seinen abgetragenen Schichten glänzt Verwestes hervor. 

Was würdest du wählen: Kampf, Flucht oder Tod?“

Maries Wunsch nach Anerkennung und ihr Traum von
einem besseren Leben gipfeln in innerer Zerrissenheit. 
Von Maries schwierigen Seiten überfordert und 
von der Umwelt verlacht, verliert der Außenseiter 
Woyzeck immer mehr den Halt und muss erfahren, 
was es heißt, „Staub, Sand, Dreck“ zu sein...


                                                                            (Anna Pohl)
 

Mensch! Du bist geschaffen aus Staub, Sand, Dreck. Willst du mehr sein als Staub, Sand, Dreck?

Das Weib is heiss, heiss!

Woyzeck, Er sieht immer so verhetzt aus!

Mädel, mach's Ladel zu 's kommt e Zigeunerbu, führt dich an deiner Hand fort ins Zigeunerland...

 

Der Platz ist verflucht...

Die Natur ist aus, wenn die Welt so finster wird...

 

 

 

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