mut - modernes uni tanztheater
mut - modernes uni tanztheater

 

mut - modernes uni tanztheater - feiert Premiere mit der Tanz- und Theaterperformance
DER BRANDNER KASPAR & DER (ALB)TRAUM DES EWIGEN LEBEN"

 

 

Der Brandner Kaspar lebt - zumindest in Bayern. Er ist im 21. Jahrhundert angekommen. Hier gerät er in die Welt der lebensverlängernden Hightec-Medizin,

Das sehr bekannte Stück vom Brandner Kaspar, der den Boandlkramer beim Karteln bescheisst und sich damit zusätzliche Lebenszeit verschafft, wird vom modernen uni tanztheater -mut - für eine ungewöhnliche Inszenierung adaptiert.

Während einst der Kaspar dem Boandlkramer zusätzliche Lebensjahre durch List abtrotzte, wird ihm im 21. Jahrhundert das ewige Leben per Gen-Manipulation in Aussicht gestellt. Der Boandlkramer ist ein Genforscher.

Wie es dazu kommt:

Der Brandner Kasper ist wie so oft nachts im Kneipenviertel unterwegs und hat Lust, mal wieder so richtig einen drauf zu machen. Dabei gerät er ungewollt in eine Schlägerei. Nach brutalen Schlägen und Tritten verschwinden die Täter und lassen ihn in einem lebensbedrohlichen Zustand zurück.

Mit düsteren Erinnerungen an die vergangene Nacht erwacht der Brandner Kasper im Krankenhaus. Noch bevor er richtig zur Besinnung kommt, erscheint ein Arzt um dem Kasper ganz unvermittelt ein unmoralisches Angebot zu machen.

Der Mediziner ist Genforscher, denen jedoch aus rechtlichen Gründen weitergehende Versuche an Menschen untersagt sind. Er sieht allerdings im Kaspar die Chance, dieses Gebot zu durchbrechen und möchte weitergehende Experimente durchführen.

Er stellt Kaspar vor die Alternative, entweder an seinen Verletzungen zu sterben oder per Gen-Manipulation ein ewiges Leben zu erhalten.

Von den Geschehnissen der vergangenen Nacht noch arg mitgenommen, ist sich Kaspar seiner Endlichkeit besonders bewusst. So findet er das Angebot recht verlockend und willigt ein.

Die Lebensverlängerung per Gen-Manipulation gerät jedoch für den Brandner Kaspar allmählich zum Albtraum.

Aspekte des Brandner Kaspar stecken wohl in jedem Menschen. So verkörpern neben der Rolle des zentralen Brandner Kaspar verschiedene Tänzerinnen seine unterschiedlichen Eigenschaften, Wünsche und Sehnsüchte.

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Das moderne uni tanztheater (mut) erzählt diese Geschichte überwiegend durch Tanz. Mit Sicherheit spannend, wie ein Stück, das auf einem Roman von Franz von Kobell fußt und für Film- und Theaterfassungen adaptiert wurde, sich in dieses lebendige Medium übertragen lässt.

mut verbindet modernen zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus Sprechtheater, Performance, sowie Video- und Filmkunst. Die Gruppe wird von der Choreographin Elisabeth Herrmann geleitet, (Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin),die über viel Aufführungserfahrung im modernen Tanztheater verfügt.

 

 

Premiere: Sonntag, den 19.Mai 2019 um 20.00
Theater an der Uni, Regensburg

Weiterer Vorstellungen: Theater an der Uni, Regensburg
Montag, 20.Mai / Dienstag, 21.Mai und Mittwoch 22.Mai 2019

 

„Das Alice Projekt“ - Tanz- u. Theaterperformance  

Premiere: Montag, 14.Mai 2018, 20.00 Uhr
Theater an der Universität Regensburg

Weitere Vorstellungen:
15.Mai 2018 / 16.Mai 2018 /17.Mai 2018
20.00 Uhr

 

Die neue Produktion von mut - modernes uni tanztheater ist nur in sofern eine Reminiszenz an das bekannte Stück „Alice im Wunderland", als dass sich eine junge Frau plötzlich und unerwartet in einer anderen Welt wiederfindet.


Eine Studentin mit Namen Alice gerät in den Bannkreis eines seltsamen Fahrstuhls, der eigentlich ganz gewöhnlich scheint und doch anders ist. Kaum hat sie das Innere betreten - oder wurde hingezogen? - geht die Fahrt abwärts. Der Fahrstuhl gerät zur Transformations-Zone, der Alice in eine andere Welt bringt.


Eine sehr restriktive, diktatorische Welt, beherrscht von seltsamen "Über-Wesen", die ähnlich wie die grauen Männer in Momo, alles und jeden im Blick haben und überwachen.
Ebenso sind dort Zeitabläufe nach unserer Vorstellung nicht konstant. „Wir haben schon länger auf dich gewartet. Länger nach unserer Zeit, die jedoch anders als eure verläuft, weil unsere Welt anderen Gesetzen unterliegt. Doch wenn auch unsere Zeit langsamer als eure vergeht, scheint es uns nicht so".


Bewegt die Zeit sich wirklich nur in eine Richtung oder gibt es einen weiteren Zeitenstrom der sich genau entgegengesetzt bewegt?
Vielleicht ist es die Gegenwart in der sie sich treffen. (Wenn die Vergangenheit in die Zukunft rast und die Zukunft in die Vergangenheit, so ist es die Gegenwart in der sie sich begegnen.)


Sie trifft dort ihr Spiegel-Ich und beide merken, dass sie ohne die andere nicht sich selbst sind, erst mit der anderen Hälfte vollkommen werden. Alleine fühlen sie sich so, als würde etwas fehlen. Treffen beide Persönlichkeiten aufeinander, spüren sie die starke Bindung zwischen ihnen. Keine romantische Liebe, sondern eher ein Gefühl von Einheit und Seelenverwandtschaft.

 

Die Vorstellung von vielen Welten ist schon sehr alt und hat die Menschen immer wieder bewegt. Und auch die Idee von unseren vielen Doppelgängern, die irgendwo in fernsten Weiten oder ganz nah bei uns existieren sollen, zu denen entweder gar keine oder eine enge quantenphysikalische Verbindung bestehen soll.

 

Tatsächlich glauben heute immer mehr Physiker, dass es nicht nur ein All, sondern viele Universen gibt, und dass all diese Universen eine unüberschaubare Vielfalt fremder Weltenbilden, vergleichbar mit einem grenzenlosen Meer mit unzähligen bewohnten und unbewohnten Inseln.
Und manche vermuten, tiefgehende innere Verbindungen und Beziehungen zwischen diesen Welten - ein Bezugsgeflecht von dem Erde und Menschen ein Teil sind.

 

 

 

 

 

 

mut - modernes uni tanztheater bei Hier = Jetzt 2018

 

"MEISTER UND MARGARITA"

Tanz- u. Theaterperformance

frei nach Michail Bulgakow

 


Aufführungen am

Theater an der Uni Regensburg

Sa. 20. / So. 21. / Mo. 22. / Di. 23. Mai 2017
 

Bereits einenTag nach der letzten Aufführung fuhr ein Teil der Tanztheatergruppe mut nach Dresden und folgte damit einer Einladung zum studentischen Theatfestival "Quergespielt - wie verdreht ihr die Bühne?". Am Freitag, den 26. Mai 2017 stellte mut dort einem hochinteressiertem Publikum seine neueste Produktion vor und erhielt dabei viel Zuspruch.

 

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Im Juli 2017 zeigte ein Teil der Tanztheatergruppe mut vor dem Dom anläßlich des Regensburger Bürgerfests Ausschnitte seiner Produktion "Meister und Margarita".

 

PLATZMOMENTE - Tanz- u.Theaterperformance

PLATZMOMENTE - Tanz- u.Theaterperformance

 

mut – modernes uni tanztheater

 

zeigte seine Produktion PLATZMOMENTE“ am Mittwoch, den 13./ 14./ 15 Juli 2016

im Theater an der Uni .

 

Diese Inszenierung von mut  ist ein wenig von einem Stück ohne Worte  („Die Stunde da wir nichts voneinander wußten“), des Autors Peter Handke inspiriert. Dieses bezieht sich eigentlich nur auf den Ort, an dem das Stück stattfindet. Ein Platz in irgendeiner Stadt. Er könnte eigentlich überall sein.

 

Ein Ort, an dem sich Menschen begegnen, jedoch viel häufiger anonym aneinander vorbeigehen, verfangen im  Automatismus des Tages.

Der Zuschauer wähnt sich in einem Café, auf einer Bank oder an einem Fenster, von wo aus er das Geschehen und Kommen und Gehen von außen betrachtet

 

Um das Alltägliche legt sich der Rahmen der Bühne. Es wird zum Besonderen, der Blick fokussiert sich auf bestimmte Ausschnitte und Aspekte. Ganz schnell wird das Alltägliche zum Skurrilen.

 

Ein Bildertheater ohne herkömmliche Bezügen oder Handlungsstränge. Keine durchgehende Geschichte, vielmehr Fragmente unseres Lebens, die so oder ähnlich überall geschehen, denen wir vielerorts täglich begegnen.

 

Die Sprache der Bilder hat ihre eigene Grammatik. Sie erreicht uns nicht primär auf der intellektuellen Ebene, dafür aber sehr direkt und unmittelbar auf anderen Wahrnehmungsebenen.

 

Plätze mit ihren stetig wechselnden Szenerien und Ventilationen von Menschen verkörpern nicht zuletzt auch sinnbildlich den Zeitenstrom. Damit ist das Thema Zeit fast zwangsläufig in das Stück eingeflochten.

 

Momentaufnahmen vom Leben vorbeigehender, vorbeieilender und verweilender Menschen auf einem Platz, der sich dadurch in einem permanenten Wandel befindet. Szenerien verdichten sich in Momenten. Kleine Geschichten werden erzählt, Träume deuten sich an, Auseinandersetzungen, und Gedanken werden sichtbar.

Fast klischeehafte Ereignisse nehmen in ihrer Überschneidung unerwartete Wendungen, scheinen sich dichter zusammen zu fügen, um sich dann wieder in verschiedene Richtungen aufzulösen.

 

Die vorbeiziehenden, bzw. agierenden Figuren sind eher Typen, nicht unbedingt Charaktere.

Wiederkehrende Protagonisten, wenn auch nicht Kulminationspunkt, sind ein Straßenkehrer, eine Café-Besitzerin und ein Obdachloser.

 

 

mut  verbindet modernen zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus Schauspiel und auch aus Video- und Filmkunst.

Die Gruppe wird von der Choreographin Elisabeth Herrmann geleitet, die gemeinsam mit den DarstellerInnen die Stücke und Choreographien entwickelt.

 

 

 

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Die BR Zündfunkparty

 

fand am 11. März 2016 in Regensburg im Leeren Beutel

statt.

 

Es gab ein Tanzfilmprogramm & Live Performance

mit Tänzern und Choreographien vom

Tanz Forum Regensburg und der

studentischen Tanztheatergruppe "mut"

 

 

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